Versicherung Katzen? Das ist bei Abschluss einer Krankenversicherung für Tiere zu beachten!
Versicherung Katzen? Wer seine Katze versichern und eine Krankenversicherung für Tiere abschließen möchte, sollte einige Dinge beachten. Die erste Frage, welche entscheidend ist, ist die nach der Art der Versicherung. Soll ein umfassender Schutz in der Art einer Katzenkrankenversicherung abgeschlossen werden? Oder genügt eine Katzen OP Versicherung?
Halter von teuren Rassekatzen, die vielleicht auch zur Zucht eingesetzt werden, werden bei Krankheit der Tiere oft mit hohen Kosten konfrontiert. Aber auch Besitzer von normalen Hauskatzen, die beispielsweise Freigänger sind, können im Ernstfall eine hohe Tierarztrechnung erhalten.
Ist die Katze jedoch vor Versicherungsabschluss an einer chronischen Krankheit erkrankt, kann sie meist nicht durch eine Krankenversicherung für Tiere versichert werden. Zu den Versicherungsmöglichkeiten bei Vorerkrankungen haben die verschiedenen Anbieter unterschiedliche Regelungen. Viele Versicherer koppeln die Höhe der zu zahlenden Beiträge auch an die Quantität der Leistungen. Darum empfiehlt es sich, die Leistungen vor Abschluss einer Krankenversicherung für Tiere genau zu studieren und verschiedene Anbieter zu vergleichen.Die Höhe der Beiträge richtet sich bei den meisten Versicherern nach Alter, Rasse und Haltungsart der Katze (Haushaltung oder Freigang).
So werden zum Beispiel auch die, in der Tiermedizin immer häufiger eingesezten, Homöopathiebehandlungen oft erstattet.
Eine Krankenversicherung für Tiere gilt oftmals auch im Ausland. So steht einer Urlaubsreise mit der Katze nichts mehr im Wege. Allerdings ist zu beachten, dass es sich um einen
Auslandsaufenthalt handeln muss, der nicht länger als zwei Monate dauert. Außerdem werden meist nur Kosten übernommen, die das zweifache des Honorarsatzes eines deutschen Tierarztes
betragen. Wenn im Ausland höhere Kosten bei einer Tierarztbehandlung entstehen, müssen diese dann selbst gezahlt werden.
Zudem sollte bei Abschluss einer Krankenversicherung für Tiere darauf geachtet werden, welche Leistungen übernommen werden. So übernehmen viele Versicherungen nicht die
Bezahlung von speziellen Diätfuttersorten, eine Kastration oder Sterilisation, Gegenstände für die alltägliche Pflege einer Katze und die Kennzeichnung einer Katze durch
Mikrochip oder Tätowierung.
Hat man für sich eine Krankenversicherung für Tiere in Form einer Katzen OP Versicherung entschieden, werden alle Kosten einer Operation übernommen, meist sogar bis zum dreifachen
des Satzes nach der deutschen Verordnung. Zu beachten ist allerdings, dass meist ab einem Alter von 5 Jahren eine Selbstbeteiligung von etwa 20 Prozent fällig wird.
Kosten, die entstehen, wenn eine Katze nach einem Unfall behandelt werden muss, werden in aller Regel vollständig von dem Anbieter der Katzenkrankenversicherung übernommen.
In Anspruch genommen werden können die Versicherungsleistungen in der Regel nach einer Wartezeit von ein bis drei Monaten nach Abschluss der Versicherung. Bei manchen Versicherern gibt es auch die Möglichkeit, die Versicherungsleistungen sofort zu nutzen. Unfallschutz und Vorsorgemaßnahmen sind meist sofort ab Vertragsabschluss versichert. Wenn ein Jahr lang keine Leistungen der Versicherung in Anspruch genommen werden, erhöht sich bei vielen Anbietern der Kranken- und Unfallschutz um einen gewissen Betrag. Ist man höher eingestuft, kann man in der Regel diese Einstufung nicht mehr verlieren und das Tier kann bis zum Lebensende in der Versicherung verbleiben. Manche Versicherungen erhöhen jedoch ab einem gewissen Alter den zu zahlenden Beitrag.